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Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Zustandekommen eines Vertrags

Die schriftliche Annahme des Ange­bots gilt als Ver­trag, auch ohne geson­derten Werkver­trag. Mit der Annahme des Ange­bots wer­den die All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gun­gen anerkannt.

 

2. Urheberrechte

Die Urhe­ber­rechte für von der Auf­trag­nehmerin (fol­gend AN genan­nt) erbrachte Arbeiten/Werke liegen bei ihr. Eine Miturhe­ber­schaft des Auf­tragge­bers (fol­gend AG genan­nt) ist aus­geschlossen. Auf Vervielfäl­ti­gun­gen ihrer Arbeit­en ist die AN namentlich als Urhe­ber zu nen­nen. Die AN ist berechtigt, die für den AG erstell­ten Arbeit­en in ihrem Port­fo­lio zu zeigen.

 

3. Nutzungsrechte und Eigentumsvorbehalt

Es kann nur ein Recht auf die Nutzung der Arbeit­en erwor­ben wer­den. Vere­in­barte Nutzungsrechte gehen erst nach voll­ständi­ger Bezahlung der Vergü­tung auf den AG über. Nur nach Vere­in­barung kön­nen dem Auf­tragge­ber Pro­duk­tions­dat­en zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Diese dür­fen von ihm nicht verän­dert wer­den. Die Her­aus­gabe von offe­nen Entwurfs­dat­en ist ausgeschlossen.

 

4. Vergütung

Die Vergü­tung set­zt sich aus dem Stun­den­satz und der Nutzungsrechtev­ergü­tung zusam­men. Alle Arbeit­en führt die AN handw­erks­ge­treu und voll­ständig aus. Nach Abnahme, spätestens nach Rech­nungsstel­lung, ist die Vergü­tung fäl­lig und inner­halb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Autorenko­r­rek­turen und Son­der­leis­tun­gen wie Recherche, Druck­ab­nah­men, Reisekosten etc. wer­den
nach Aufwand vergütet. Soll­ten sich Umfang und/oder Inhalt der beauf­tragten Arbeit­en nach Ver­tragsab­schluss ändern, so sind die Mehrkosten vom AG zu tra­gen und bere­its begonnene Arbeit­en zu vergüten. Fremdleis­tun­gen wie Druck/Produktion, Kauf von Bildern, Themes oder Schriften, Scans, Proofs, Lek­torat, Kurier­fahrten etc. wer­den vom jew­eili­gen Anbi­eter direkt mit dem Auf­tragge­ber abgerech­net und sind nicht Bestandteil des Ange­bots. Möchte der AG die gemein­same Arbeit abbrechen, wer­den die abgeschlosse­nen Arbeit­en voll berech­net. Das noch offene Hon­o­rar für nicht erbrachte Arbeit­en bleibt eben­falls fäl­lig. Es ist jedoch abzuziehen, was der AN an Aufwen­dun­gen erspart wurde.

 

5. Haftung

Gehaftet wird nur für Vor­satz und grobe Fahrläs­sigkeit. Dies gilt für Fehler in der Auftrags­bearbei­tung
und ‑abwick­lung sowie für Schä­den, die an Mate­ri­alien des Kun­den entste­hen. Vor Pro­duk­tions­be­ginn muss der AG die Arbeit­en schriftlich freigeben. Mit erfol­gter schriftlich­er Freiga­be übern­immt der AG die Ver­ant­wor­tung und damit die Haf­tung für die Richtigkeit von Text und Bild. Die AN haftet nicht für Fehler des Auf­tragge­bers wie Ter­min­verzögerun­gen, ver­spätete Freiga­ben oder mit Recht­en Drit­ter belastete Materialien.

 

6. Sonstiges

Da die AN in der Gestal­tung frei ist, ist eine Rekla­ma­tion wegen kün­st­lerisch­er Dif­feren­zen aus­geschlossen. Bean­stan­dun­gen sind inner­halb ein­er Woche nach Abliefer­ung der Arbeit­en schriftlich gel­tend zu machen. Danach gilt die Arbeit als man­gel­frei angenommen.

 

7. Schlussbestimmungen

Erfül­lung­sort und Gerichts­stand ist Mün­ster. Die Unwirk­samkeit ein­er Klausel berührt nicht die Gel­tung der übri­gen Bes­tim­mungen. Stand: 2017-07